Rasenflächen

Rasen

Rasen ist ein Gemisch aus verschiedenen Gräsern, die einen niedrigen Schnitt gut verkraften und eine hohe Dichte an Grashalmen aufweisen. Damit der Rasen nicht nur schön ist, sondern auch spielenden Kindern oder Fußballmatches standhält, werden in Rasenmischungen oft Sorten mit Wurzelausläufern bevorzugt. So werden die Grashalme zu einem stabilen Geflecht vernetzt.

Für das Wachstum des Rasens ist besonders das Zusammenspiel von Sonnenlicht, Luft, Wasser und Nährstoffen wichtig. Außerdem sollte der Boden locker, humos und aktiv sein (und nicht lehmartig), damit Nährstoffe und Wasser von den Wurzeln gut aufgenommen werden können. Die Bodentiefe sollte mindestens zwischen 10 und 15 cm betragen und der ideale pH-Wert liegt zwischen 6 und 7. Am besten wächst Rasen in voller Sonne!

Um sich an einem dauerhaft schönen, dichten und belastbaren Rasen zu erfreuen, kommt es auch auf die richtige Pflege an, damit der Rasen Trockenheit übersteht, Nährstoffe optimal aufnimmt, Unkräuter verdrängt und resistent gegen Schädlinge und Krankheiten ist

 

Bei neu verlegtem Rasen empfehlen wir folgende Anwuchs-Pflege:

Mit einer leichten Gartenwalze (min. 80 kg) muss der frisch verlegte Rasen sofort angewalzt und dann gegossen werden (pro m² 15 Liter). Der Fertigrasen sollte während der ersten Woche ständig feucht gehalten werden. Nach sieben bis zehn Tagen kann für zwei Tage mit dem Bewässern ausgesetzt werden, damit der Boden abtrocknen kann. Spätestens zehn Tage nach der Verlegung kann der Rasen gemäht werden.

Rollrasen
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Fertigrasen

Der Erdfläche wird noch etwas Quarzsand beigefügt, dann wird planiert. Nach der Verlege-Arbeit wird noch gewalzt. Gründliche Wässerung in den ersten 3 Tagen ist erforderlich.

Jährliche Folgepflege

Mähen

Das Gras sollte nicht zu kurz, sondern regelmäßig gemäht werden (ideale Schnitthöhe: 3,5–4 cm und nicht um mehr als 1/3 seiner Gesamthöhe kürzen). Ein Schnitt mindestens pro Woche ist empfehlenswert.

Bewässern

Die richtige Bewässerung ist besonders wichtig, um den Rasen optimal zu pflegen. Gut ausgestatte Bewässerungsanlagen verteilen das Wasser gleichmäßig auf dem Rasen. Die richtige Wassermenge – 25 Liter/m² pro Woche – ist entscheidend, da Rasen weniger Wasser braucht, als die meisten Menschen glauben. Seit 25 Jahren planen und bauen wir Bewässerungssysteme für die unterschiedlichsten Bedürfnisse.

Wir bieten Ihnen eine fachliche, kostenlose Beratung vor Ort an!

Düngen

Ohne Düngung verarmt der Boden sehr rasch. Der Rasen wächst dadurch nur mehr schwach und bekommt eine fahlgrüne Färbung. Er ist dann besonders anfällig für Rasenkrankheiten, Schädlinge, Moose und Unkräuter. Am besten geeignet sind spezielle Langzeitdünger, die ohne Gefahr für die Umwelt angewendet werden können.

Vertikutieren

Ein Vertikutierer lässt die Gräserwurzeln durchatmen, indem Moos und Filz aus dem Rasen entfernt werden. Die beste Zeit zum Vertikutieren ist im Frühjahr ab Anfang Mai, da der Rasen kräftig zu wachsen beginnt und regenerationsfähig ist. Vor dem Vertikutieren wird der Rasen gemäht. Das Vertikutieren sollte dann kreuzweise erfolgen (Fläche einmal der Länge nach und einmal quer). Zur Lückenauffüllung benötigt der Rasen im Anschluss Dünger, eine Nach-Saat und ausreichend Wasser.

Der Rasen besteht aus vielen kleinen Pflanzen. Folgende Sorten sind in den gängigen Garten- und Sportrasenflächen vorhanden:

Rasengräser:

• Wiesenrispe (Poa pratensis)
• Deutsches Weidelgras (Lolium perenne)
• Rotschwingel (Festuca rubra)
• Rohrschwingel (Festuca arundinacea)
• Lägerrispe (Poa supina)